Angehörigenarbeit in der Transition

Die Integration der sozialen Ressourcen unserer Bewohner*innen stellt einen wesentlichen Bestandteil in der umfangreichen Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen dar. Durch die Organisation von Angehörigencafés, welche im hausinternen Gemeinschaftsraum und „Caféhaus“ stattfinden, bekommen die Bewohner*innen die Möglichkeit, Angehörige einzuladen, um in angenehmer Atmosphäre mit Café und Kuchen gemeinsam Zeit im Haus zu verbringen. Die Angehörigen bekommen dadurch einen Einblick in das Leben ihrer Kinder / Freund*innen in der Transition. Da Bewohner*innen in der Organisation, den Vorbereitungen, der Zubereitung von Mehlspeisen und beim Service im Caféhaus mithelfen können, erfahren sie Selbstwirksamkeit und bestärkende Beziehungserfahrungen. Angehörige bekommen die Möglichkeit andere Bewohner*innen, Elternteile und Freund*innen des Hauses kennenzulernen.

IMG 20200224 135345 resized 20200224 015839795 mit LogoIMG 20200224 135428 resized 20200224 015840171 mit Logo

 

Ein weiteres Angebot der Transition sind regelmäßige Angehörigengruppen für Eltern der Bewohner*innen. Hier wird Betroffenen die Möglichkeit gegeben, über Belastungen in einem geschützten Rahmen zu sprechen und sich mit anderen Angehörigen auszutauschen. Dabei können Themen rund um die psychische Erkrankung ihrer Kinder, familiäre Problemstellungen und eigene Bedürfnisse besprochen werden. Das Kennenlernen von Personen, welche sich in einer ähnlichen Situation befinden, sowie der Austausch von Hilfsstrategien von Betroffenen kann dabei helfen, die Belastung zu reduzieren beziehungsweise neue Perspektiven einzunehmen. Die Angehörigengruppe beruht auf Freiwilligkeit und soll dabei helfen, das soziale Umfeld unserer Bewohner*innen zu stärken. (Text: Maximilian Rebler)